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Nationalpark Wattenmeer

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer besteht seit 1986 und umschließt die Ostfriesischen Inseln, Watten und Seemarschen zwischen Dollart  an der Grenze zu den Niederlanden im Westen und Cuxhaven  bis zur Außenelbe-Fahrrinne im Osten.

Der Nationalpark ist etwa 278.000 ha groß. Die Nationalparkverwaltung befindet sich in Wilhelmshaven. Seit Juni 2009 gehört der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zusammen mit dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und dem niederländischen Wattenmeer zum UNESCO-Weltnaturerbe.
 
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2008 wurde das Wattenmeer in Niedersachsen und Schleswig Holstein der UNESCO zur Nominierung als UNESCO-Weltnaturerbe  vorgeschlagen. Präsident der deutschen UNESCO-Kommission ist seit 2003 Walter Hirche (FDP), der von 2003 bis 2009 Wirtschaftsminister in Niedersachsen war.

Im Vorfeld der Nominierung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe fand im Sommer 2008 eine gutachterliche Bereisung eines Senior Officers der in der Schweiz ansässigen „International Union for Conservation of Nature“ (IUCN) zusammen mit Vertretern der Tourismuswirtschaft im und am Wattenmeer statt. Aus dazu zeitgleich erschienenen Zeitungsberichten ging jedoch hervor, dass die UNESCO-Nominierung ausschließlich als „international wirksames Marketinginstrument für die Tourismuswirtschaft“ dienen soll, zusätzliche Beschränkungen durch Naturschutzmaßnahmen seien damit nicht verbunden.

Am 26. Juni 2009 erhielt der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zusammen mit dem niederländischen Watt und dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer in Sevilla die Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbe. Dänemark und Hamburg haben es bisher abgelehnt, ihre Wattflächen nominieren zulassen.