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Insel Amrum

15 km langer und bis zu 1,5 km breiter feinster, weißer Sandstrand. Das ist Amrums Kniepsand. Dieser einzigartige Strand liegt durchschnittlich 1 Meter über Normalnull und bleibt demnach bei normalem Hochwasser trocken. Seewärts von Wittdün  bildet der Kniepsand einen flachen Wassereinstieg, der sich auch für Kleinkinder sehr gut eignet.
Der Kniepsand ist Amrums größter Akivposten und hat keine geologische Verbindung mit dem Land. Drei beliebte Seehunddomiziele liegen noch vor der Küste: Jungnamensand, Hörnumknobs und Theeknobs.

Bereits 1865 wurde aufgrund des schlechten Zustandes der gesamten Nordseeküste empfohlen, ein Leuchtfeuer auf Amrum zu erbauen. Dies sollte die zunehmende Zahl an strandenden Schiffen senken bzw. dass Auffinden und das Einsegeln in das Schmaltief erleichtern. Durch politische und territoriale Veränderungen begann man mit dem Bau aber erst Anfang 1974, über 100 Jahre später. Der ein Jahr später in Betrieb genommene Leuchtturm ist nun das bekannteste Wahrzeichen, eine der begehrtesten Sehenswürdigkeiten von Amrum und der größte Leuchtturm der gesamten Nordseeküste. Für Besucher ist diese Amrumer Sehenswürdigkeit auf jeden Fall einen Besuch wert. Über 295 Stufen muss ein jeder nehmen um auf die Aussichtsplattform zu gelangen. Dieser Weg lohnt sich, denn es bietet sich ein großartiger Panoramablick über die gesamte Insel, die Nordsee und bei guter Sicht sogar bis nach Helgoland.

Insel Amrum
Amrum bietet neben Ruhe und Erholung jede Menge Möglichkeiten zu einem aktiven Urlaub: Wer davonlaufen will, dem liegen Laufwege durch Wald, Heide und Dünenlandschaften in reiner, gesunder Luft zu Füßen. Da kann man ganz schön ins Schwitzen kommen.

Gut das die Nordsee für Abkühlung sorgt! Einfach in die Brandung springen und mal abtauchen, oder auf den Surfbrettern, die die Welt bedeuten Wind und Wellen trotzen - da ist für jeden etwas dabei. Man kann sich natürlich auch beim Sonnenbaden, Faulenzen im Strandkorb oder entspannten Spaziergang am Flutsaum erholen - Amrum hat immer etwas Meer zu bieten.

 
Ansonsten bietet Amrum noch folgendes:
  • In Nebel steht auch die St. Clemens Kirche, deren Inneres man gesehen haben sollte. Das Taufbecken stammt aus dem 13. Jahrhundert, die geschnitzte Apostelreihe an der Südwand der Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Anderes Inventar wurde im 17. Jahrhundert von Seefahrern gestiftet.

  • Die Mühle am Südlichen Ortsrand von Nebel wurde 1771 erbaut. Bis 1964 war sie noch in Betrieb. Heute enthält sie ein kleines Heimatmuseum, in dem die Geschichte des Hauses, die Pflanzen- und Tierwelt von Insel und Meer, vor- und frühgeschichtliche Funde sowie volkskundliche Gegenstände ausgestellt sind. Öffnungszeiten: Mo-Mi 10-12 Uhr und Do-So 15-18 Uhr.

  • In Norddorf auf Amrum befindet sich ein winziger aber wichtiger Bruder des Amrumer Leuchtturms, das Quermarkenfeuer. Dieses nördlichste Leuchtfeuer der Insel ist nur ganze acht Meter hoch. Aufgrund dessen ist diese Sehenswürdigkeit allein schon einen Spaziergang wert. Erbaut wurde es 1906 auf einer erhöhten Düne, sodass die Feuerhöhe bis zu 22 Meter erreicht. Das Quermarkenfeuer dient zur Navigation der Schifffahrt. Mit den Farben rot, weiß und grün markiert diese Sehenswürdigkeit einen speziellen Bereich im Fahrwasser und leuchtet den Schiffen den Weg.

  • Die Vogelkoje ist ein künstlich angelegter Fanggarten für Enten. Sie ist ein Teich, der in einem gepflanzten Gehölz aus Pappeln, Erlen, Moorbirken oder Weiden liegt. Die intakte Vogelkoje Meerum auf Amrum wird inzwischen als Reservat für Rastvögel genutzt und kann besichtigt werden.

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